Schrottenbaummühle Fürsteneck

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Die Schrottenbaummühle blickt auf eine lange Tradition zurück. Die erste urkundliche Erwähnung fand im Jahre 1425 statt. Seit 1688 ist die sie im Besitz der Familie Segl. Und ab 1792 wurde Bier ausgeschenkt.

Die Schrottenbaummühle liegt direkt an der Ilz, die einst die Wasserstraße für die Holztrift vom Bayerischen Wald an die Donau war und im Mittelalter die Mühle antrieb. Die Mühle war damals auch Mautstelle, daran erinnert heute der Brückenheilige Nepomuk.

Ein ganzes Bündel von Wanderwegen führt direkt an der Schrottenbaummühle vorbei und so ist die Mühle von einst heute ein beliebter Treffpunkt für Wanderer und Naturliebhaber geworden. Sie alle lieben die sonnige Terrasse und Anton Segl´s Fischgerichte, die keiner in der Region besser zubereitet als er.

Anton Segl ist aber nicht nur ein begnadeter Koch und leidenschaftlicher Gastronom. Er liebt auch Kinder. So gehört zur Schrottenbaummühle ein Natur-Campingplatz direkt an der Ilz, der besonders bei der Jugend sehr beliebt ist. Dass es da manchmal nachts etwas lauter zugeht, toleriert er gerne. „Der Campingplatz ist für mich Generationenmarketing“, schmunzelt Anton Segl. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass man als Erwachsener gerne an jene Orte zurückkehrt, an die man schöne Erlebnisorte aus Kindheit und Jugend knüpft.

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