Das Ilztal und Dreiburgenland

Das Ilztal und Dreiburgenland liegt zwischen der Dreiflüssestadt Passau und dem Nationalpark Bayerischer Wald. Lichte Auenwälder und sattgrüne Hügel wechseln sich ab mit schroffen Granitwänden und dunklen Seen. Dazwischen schlängeln sich viele Wanderwege und auch unsere schwarze Perle – die Ilz. Entdecke das Unerwartete!

Ilz – die schwarze perle

Unterhalb Grafenau, im Bereich der Ettlmühle vereinigen sich Große-, Kleine- und Mitternacher Ohe. Gespeist werden diese von zahlreichen Quellbächen, die aus den Hochlagen des Bayerischen Waldes kommen. Von dort an fließt das früher „Schönberger Ohe“ genannte Flüsschen unter dem heutigen Namen „Ilz“ weiter nach Fürsteneck. Dort nimmt sie, weit unterhalb des Schlosses, ihren letzten großen Zufluss, die Wolfsteiner Ohe auf. In Passau mündet die Ilz schließlich in die Donau.


Auf einer Länge von 68 km wird ein Einzugsbereich von etwa 850 km entwässert und ein Höhenunterschied von gut 1000 m überwunden. Die dunkle Färbung des Wassers stammt von den ausgewaschenen Huminstoffen der Moore in den Hochlagen des Einzugsgebietes der Ilz. Dieser Farbe verdankt die Ilz auch verschiedene Beinamen, wie z.B. „Schwarze Perle“ oder „Schwarzgelockte Tochter des Bayerwaldes“.

Die Schwarze Perle des Bayerischen Waldes – Zur BR-Mediathek

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Das Dreiburgenland

Das Ilztal und Dreiburgenland liegt zwischen der Dreiflüssestadt Passau und dem Nationalpark Bayerischer Wald. Lichte Auenwälder und sattgrüne Hügel wechseln sich ab mit schroffen Granitwänden und dunklen Seen. Dazwischen schlängeln sich viele Wanderwege und auch unsere schwarze Perle. Entdecke das Unerwartete!

Burg Fürstenstein

Das Burg Fürstenstein steht auf einem 500 m hohen Kristallgranit-Rücken und überrascht durch ihre interessante Zweiteilung.
Laut der alten Sage erbauten zwei Riesen im Wettstreit die Burgen Fürstenstein und Englburg. In Wahrheit allerdings sind sie von den mächtigen Grafen von Hals bei Passau zum Schutz des Bayerischen Waldes im 11. Jahrhundert erbaut.

Nach Zerstörung der Burg ließen die Bayernherzöge die Burg „Stein“ wieder aufbauen - seither heißt sie „Zum Fürstenstein“.
1629 wurde nach dem Vorbild der Gnadenkapelle von Altötting die Fürstensteiner Schlosskapelle erbaut. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist die Burg mit ihrem schönen, alten Park im Privatbesitz.

Schon die Außenbesichtigung der Burg ist einen Abstecher in jedem Fall wert. In Kürze bietet ein 3D-Rundgang durch die Gemäuer einen Blick nach innen… 

Englburg in Tittling

Die Englburg liegt auf einen 581 m hohen Hügel. Das Hochschloss, die Kuppeltürme und die Weitläufigkeit der Anlage erinnern
an das 14. Jahrhundert. Verschiedene Adelsfamilien, zuletzt die Herren von Taufkirchen, hatten auf der Englburg ihren Wohnsitz.
Die Gutsbesitzersfamilie Niedermeier begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Burg zu sanieren und zu einer beliebten Ausflugsstätte auszubauen. Ein Überbleibsel aus dieser Zeit ist der Aussichtsturm. Das Schloss befindet sich in Privateigentum. 

Saldenburg

Umgeben von natürlicher Waldlandschaft liegt die Saldenburg circa 30 km nördlich von der Dreiflüssestadt Passau. Die alte Ritterfeste ist neben den Schlössern Englburg und Fürstenstein die dritte Burg in der Urlaubsregion Dreiburgenland im Bayerischen Wald. Im Jahre 1368 erhielt Ritter Heinrich Tuschl zu Söldenau ein Lehen mit der Auflage, auf dem dabei gelegenen Berg eine Feste zu errichten.
So entstand die Saldenburg, (sälde = Glück), die im Volksmund liebevoll auch „Waldlaterne“ genannt wird. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burganlage oftmals ihre Besitzer und war in viele Konflikte verwickelt. Im Jahre 1927 wurde sie vom Freistaat Bayern erworben. Seit 1929 dient das noch erhalten gebliebene Herrenhaus als Jugendherberge. Diese gilt mit Ihren 133 Betten als eine der schönsten und gepflegtesten ihrer Art. (www.saldenburg.jugendherberge.de)

Die Saldenburg ist nicht regelmäßig für Innenbesichtigungen zugänglich. Bei Sonderführungen erhält man Zugang zum Rittersaal im Barockstil, zur Hauskapelle, zu den gotischen Aufenthaltsräumen, der ehemaligen Gesindekuchl und zu einem der Schlafräume.

Die Region Ilztal und dreiburgenland

Das Ilztal und Dreiburgenland ist ein Paradies für Naturliebhaber und hat so einiges zu bieten: Romantische Bäche, atemberaubende Ausblicke und einzigartige Felsformationen warten auf Sie! Das Ilztal und Dreiburgenland ist eine Wanderregion ganz im Zeichen von Kultur und Genuss. Sie sind auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit? Entdecken Sie die Vielfalt an Hotels, Gasthöfen, Pensionen, Ferienwohnungen und Ferienhäuser. Sie möchten eine kulinarische Rundreise machen? Lassen Sie sich von der regionalen und überregionalen Küche überraschen.
Zu den Urlaubsorten im Ilztal und Dreiburgenland gehören folgende 19 Gemeinden:

Im Dreiburgenland, am Rande des südlichen Bayerischen Waldes, finden Sie nicht nur paradiesische Badeseen, das historische Freilichtmuseum bei Tittling (Museumsdorf Bayerischer Wald), sondern auch die drei namensgebenden Burgen:
 Burg Fürstenstein (Schloss Fürstenstein), Burg Englburg und Burg Saldenburg. Entdecken und Erleben Sie die vielfältige Umgebung im Ilztal und Dreiburgenland.